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Pastoraler Raum Völklingen

Die Sitzung des Rates im Pastoralen Raum Völklingen am 13.12.2022 sieht folgende Tagesordnungspunkte vor:

  1. Begrüßung durch die Vorsitzende und Impuls 

  2. Vorstellungsrunde 

  3. Rückblick Synodalversammlung 

  4. Information Haushalt 

  5. Ideensammlung für die Arbeit im PastR 

  6. Info über Termine in den Orten von Kirche und Verteiler für Veranstaltungen aus dem PastR; außerdem Vorstellung der Orte von Kirche 

  7. Terminvereinbarungen 

  8. Verschiedenes

Wenn Sie Fragen rund um die Sitzung und die Tagesordnungspunkte haben, wenden Sie sich bitte an voelklingen(at)bistum-trier.de.

 

Erste Synodalversammlung im Pastoralen Raum Völklingen

Hoffnungsvoll für die Zukunft

Es war ein lebhafter, gesprächsintensiver und nachdenklicher Tag, den die über einhundert Teilnehmer*innen der ersten Synodalversammlung eines Pastoralem Raums in Bistum Trier erlebten. Der Pastorale Raum Völklingen, der am Samstag, 8. Oktober, zudem seine Gründung feierte, gehörte zu den ersten, die Anfang des Jahres in den neuen Strukturen die Arbeit aufgenommen haben.
„Bunt wie ein Blumenstrauß, vielstimmig wie ein Chor“, beschreibt Generalvikar Dr. Ulrich Graf von Plettenberg das, was dieses Treffen eindrucksvoll gezeigt hat. Die Herausforderung sei: „Wie kriegen wir das alles zusammen?“.
Ein zentraler Punkt bei der Synodalversammlung war die Vorstellung vielfältiger Aktivitäten in der neuen größeren Einheit. Moderiert wurde diese sehr lebendige Einheit von Georg Vogel, ein Experte in Sachen Beteiligung. Er hat das Leitungsteam und die Gremien im Pastoralen Raum bereits im Vorfeld begleitet und unterstützt. Die Vorsitzende des Rates des Pastoralen Raums, Bärbel Hornberger, zeigte sich vor allem begeistert über das Engagement. Ihr Fazit: „Positiv überrascht über die Vielfältigkeit der dargestellten Orte von Kirche, positiv überrascht über die gute Grundstimmung.“
In Workshops wurden am Samstag aber auch ebenso vielfältige Wünsche und teils Forderungen geäußert, damit die Aufbruchstimmung, die viele Ehrenamtliche verspüren ließen, auch gelingen kann. Gisela Rink, die stellvertretende Vorsitzende des Rates, fasste einige davon im Abschlussgottesdienst zusammen. „Die Wünsche sind so vielfältig wie die Angebote, die wir gesehen haben.“ Vernetzung und Kommunikation sind Stichworte, die immer wieder genannt wurden. Vernetzung und Abstimmung der vielfältigen Angebote setzt voraus, dass man voneinander weiß. Das gilt dann vor allem auch für die unterschiedlichsten Orte von Kirche, die sich, so war zu spüren, in ihrer Arbeit oft nicht ausreichend wahrgenommen fühlten.
Darin sieht auch die Vorsitzende eine der wichtigsten Aufgaben, nämlich „dass sich die Orte von Kirche untereinander kennenlernen und vernetzen“, schließlich werde es „ohne Netzwerkbildung in Zukunft nicht laufen“. Es gehe darum, in der Vielfalt neue Wege zu gehen, und da gehörten Orte von Kirche wie Kitas, Senioreneinrichtungen, Kirchenmusik und vieles mehr mit dazu.
Dass zu den Wünschen auch die nach Bereitstellung und Sicherung notwendiger personeller und finanzieller Ressourcen gehörte, wird der Generalvikar als Botschaft mit nach Trier genommen haben. Er versicherte jedenfalls, dass die Bistumsleitung zum Gelingen beitrage.

Francesco Caglioti vom Leitungsteam sieht in der Einrichtung des Pastoralen Raums vor allem „neue Chancen“. Klar ist, wie es auch Generalvikar von Plettenberg formulierte: Wir leben in einer Welt, in der Bürger, aber eben auch Kirche, spüren, dass nichts mehr bleibt wie es war. Entweder wir bleiben zurück, oder „wir brechen auf und gestalten“. Dass das nicht immer ganz einfach ist, sei eine uralte Erfahrung, die auch im Alten Testament im Buch Exodus festgehalten ist: „Es gab viel Murren“, wird dort berichtet. Die einhellige Stimmung bei der Synodalversammlung in der SHG-Klinik in Völklingen aber war, den Aufbruch zu wagen. Und so war das Fazit der Rates-Vorsitzenden Bärbel Hornberger: „Das macht mich hoffnungsvoll für die Zukunft.“ 

(Oliver Hilt)

Schutzkonzept Sexualisierte Gewalt

Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften im Pastoralen Raum Völklingen vertiefen Präventionsmaßnahmen und schreiben sie in Schutzkonzepten fest

Der Pastorale Raum Völklingen und die Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften im Pastoralen Raum (in den Kommunen Großrosseln, Völklingen, Püttlingen, Riegelsberg und Heusweiler) entwickeln gemeinsam die Internationalen Schutzkonzepte für ihre Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften. “Uns ist wichtig, dass wir gerade in diesem wichtigen Themenbereich gut abgestimmt miteinander unterwegs sind”, erläutert Sarah Engels vom Leitungsteam des Pastoralen Raumes Völklingen die Beweggründe. Deshalb haben sich die Pfarreileitungen der Pfarreien Heilig Kreuz im Warndt, St. Eligius Völklingen und der Pfarreiengemeinschaften Heusweiler, Püttlingen und Riegelsberg-Köllerbach zusammen mit der Leitung des Pastoralen Raumes vereinbart, wie die Erarbeitung des Institutionalisierten Schutzkonzeptes vorangebracht wird. Dazu bildet sich jetzt in jeder Pfarrei und Pfarreiengemeinschaft eine Schutzkonzept-Gruppe, die eine Risiko-Potenzial-Analyse für die Gruppen und Themen innerhalb ihrer Einheit erstellt. Die Pfarreileitungen bringen diese Ergebnisse dann auf der Ebene des Pastoralen Raumes ein, sodass zum Jahresende das Institutionalisierte Schutzkonzept fertiggestellt wird.

Wer Interesse an einer Mitarbeit in der Schutzkonzept-Gruppe des Pastoralen Raumes hat, meldet sich bitte bis 29.07.2022 per Mail an voelklingen(at)bistum-trier.de. Das Büro des Pastoralen Raumes leitet die Interessensbekundungen weiter an die jeweiligen Pfarreileitungen.